Der Untersuchungsraum Dreieck Späthsfelde gehört zu den Stadtbereichen, welche aufgrund einer Vielzahl wenig oder nicht angemessen genutzter Flächen ein hohes Entwicklungspotenzial aufweisen, um den wachsenden Wohnraum- und Gewerbeflächenbedarf im Land Berlin zu bedienen. Dabei besteht zusätzlich die Notwendigkeit, ökologisch wertvolle Grün- und Freiräume zu sichern, auszubauen und zu qualifizieren.
Die Vorbereitenden Untersuchungen im Dreieck Späthsfelde dienen einer gründlichen, aber ergebnisoffenen Beurteilung, inwieweit zur künftigen Gebietsentwicklung der Einsatz einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme nach BauGB erforderlich sein wird. Dabei gilt es die sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse und Zusammenhänge hinsichtlich Stärken/Chancen und Schwächen/Risiken zu ermitteln. Auf dieser Grundlage werden Leitlinien für eine spätere mögliche Entwicklung des Gebiets in den Bereichen Städtebau, Verkehr, Klimaanpassung- und Klimaschutz, Natur und Freiraum sowie der Integration der vorhandenen Kleingartenanlagen und gebietsprägenden Standorte wie die Späth‘schen Baumschulen abgeleitet – gemeinwohlorientiert, möglichst klimaneutral und eingebettet in ökologisch hochwertige Grün- und Freiräume.
Diese Leitlinien bilden die Grundlage für eine spätere städtebauliche Qualifizierungsphase unter Federführung der Senatsverwaltung des Landes Berlin. Mehrere Beteiligungsformate begleiten den gesamten Erarbeitungsprozess. So werden Politik, Verwaltung, Einwohner:innen und weitere Schlüsselakteure über unterschiedliche Formate eingebunden.
Leistungen
Gesamtprojektsteuerung
Umfassende Grundlagenerarbeitung und -bewertung
Erstellung und Auswertung von thematischen Karten
Formulierung eines Leitbildes für eine mögliche Entwicklungsmaßnahme
Vorbereitung und Begleitung der städtebaulichen Qualifizierungsphase
Bewertung und Empfehlung städtebauliches Instrumentarium, Abwägung Beteiligung, KoFi und Umsetzungskonzeption
Vorbereitung, Moderation und Dokumentation von Beteiligungsbausteinen (Bürgerbeteiligung, Eigentümerbefragung, TöB-Beteiligung, Interviews)