Der Industriestandort Schwedt/Oder im Nordosten Brandenburgs steht unter großem Handlungs- und Transformationsdruck. Das 2022 von der Bundesregierung verabschiedete „Zukunftspaket“ sowie für Mittel aus dem Just Transition Fund (JTF) der Europäischen Union sollen unter anderem die PCK Raffinerie sichern, den Pfad weg von fossiler Energie zu regenerativen Energieträgern unterstützen, den Strukturwandel langfristig gestalten sowie tragfähige Zukunftsperspektiven entwickeln helfen. Für die Begleitung dieses Prozesses stehen Mittel aus der GRW-Experimentierklausel zur Verfügung. Schwerpunkt im ersten Jahr waren die Erarbeitung eines Zukunftskonzeptes für den Standort in der Perspektive bis 2035ff sowie ein Gewerbeflächenkonzept. Der Transformationsprozess erfolgt in enger Zusammenarbeit mit wirtschaftlichen, kommunalpolitischen und weiteren Akteuren am Standort. Dabei stellt die Intensivierung der Kooperation mit deutschen und polnischen Partnern einen wichtigen Handlungsschwerpunkt dar, wodurch u.a. die Organisation der deutsch-polnischen Infrastrukturkonferenz im April 2025 beigetragen hat.
Leistungen
Erarbeitung einer Strategie/eines Zukunftskonzeptes für den Standort in Szenarien und in der Perspektive bis 2035
Aufbau einer Prozessstruktur und Steuerung des Prozesses
Umfassende Unterstützung der Stadt Schwedt/Oder gegenüber Dritten
Entwicklung, Vorbereitung und fachliche Begleitung von Projekten