Die Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH (WRH) agiert seit 2021 als landkreisweite Wirtschaftsförderung mit dem Ziel, den Landkreis als Wirtschafts- und Tourismusstandort zu stärken. In dieser Funktion ist die WRH erster Anlaufpunkt für Investoren, die sich für die Region interessieren. Im Rahmen der Beauftragung wurde eine mit den drei Städten und fünf Gemeinden des Landkreises sowie weiteren Akteuren abgestimmte Grundlage erstellt, die touristische Flächenpotenziale ausweist. Die identifizierten Flächen wurden hinsichtlich ihrer Standortqualitäten erfasst und bewertet. Hierbei wurden auch funktionale Anknüpfungspunkte an die vorhandenen touristischen Angebote berücksichtigt sowie im Ergebnis die Eignung für touristische Nutzungen aufgezeigt. Anschließend wurden sowohl allgemeine als auch flächenspezifische Handlungsempfehlungen formuliert. Der Arbeitsprozess wurde kooperativ und in enger Abstimmung mit der Auftraggeberin gestaltet. Es fanden Gespräche mit allen landkreisangehörigen Kommunen sowie mit übergeordneten Akteuren statt. Die Projektergebnisse wurden zudem in einem Workshop diskutiert, um sie im Konsens für den Landkreis zu verabschieden. Die Identifikation von touristischen Flächenpotenzialen und somit Untersuchung von touristischen Entwicklungsmöglichkeiten stellt zugleich die Konkretisierung des Naherholungs- und Tourismuskonzeptes des Regionalverbands Großraum Braunschweig dar, welches mit übergreifenden Zielen und Kernthemen rahmengebend für die Region ist. Weitere vorhandene Konzepte und Planungen wurden im Prozess berücksichtigt. Die Aufbereitung der Projektergebnisse erfolgte in bearbeitbaren Texten und Karten, um eine laufende Aktualisierung der erhobenen Daten im Sinne der Nachhaltigkeit zu ermöglichen.
Leistungen
Auswertung von Grundlagen, Konzepten und Planungen
Erstellung eines touristischen Kurzprofils des Landkreises
Ermittlung, Beschreibung und Bewertung von Touristischen Potenzialflächen
Erstellung von Steckbriefen für die Potenzialflächen
Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten und Nutzungsoptionen
Leitfadengestützte Einzelgespräche mit den landkreisangehörigen Kommunen sowie weiteren Institutionen