Die Kernbereiche der Orte Petershagen und Lahde stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie Zentren, Stadt- und Ortsteilzentren bundesweit: Einzelhandel verliert an Leitfunktion, Leerstand, Verödung, Funktionsdefizite und damit einhergehende Trading-Down-Effekte sind die Folge. Diese Herausforderungen – zudem verstärkt durch die Sars-Cov2-Pandemie – als Chance zu verstehen, ein neues Bild und Verständnis der Ortskerne zu entwickeln, ist Anlass und Ziel ein Zentrenmanagement für die Kernorte Lahde und Petershagen aufzubauen. Mit dem Sofortprogramm „Zukunft zur Stärkung der Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen“ soll ein Zentrenmanagements in einem breit angelegten Prozess und gemeinsam mit vielfältigen Partnern aus Verwaltung, Eigenbetrieben, aber vor allem auch mit Akteuren der Stadtgesellschaft angestoßen werden. Entstehen sollen ein Konzept und ein Prozess, die geeignete Organisationsstrukturen aufzeigen, den Handlungsrahmen des Zentrenmanagements definieren sowie konkrete Projekte und Maßnahmen anstoßen. Durch Einbindung verschiedener Akteure soll es von Beginn an Ziel sein, den Grundgedanken der weiteren Ortskernentwicklung gemeinsam zu beschreiben, Aufgaben zu definieren und Zuständigkeiten zu formulieren, um das Zentrenmanagement mit klarem Anspruch und Zielrichtung zu versehen. Damit entsteht auch eine Basis, das Innenstadtmarketing fortzuschreiben und mit neuen Botschaften zu füllen.
Leistungen
Status-Quo-Bestimmung der Ist-Situation
Vorschläge zu Nach- und Umnutzung von Schlüsselimmobilien
Aufstellung eines Zielkanons und Vorhabenkatalogs für die Ortskernentwicklung und das Zentrenmanagement
fortlaufende Akteursansprache und Aufbau eines Zentrenmanagement-Netzwerkes
Konzeption, Terminierung und Moderation rahmengebender, den Arbeitsprozess begleitender Veranstaltungen, Gespräche und Workshops, Ausarbeitung geeigneter Materialien
Sondierung und kooperative Konzeption von Initialprojekten und Vorhaben
Realisierung und Begleitung von Maßnahmen zur Inszenierung und Belebung der Ortskerne und der Neuentdeckung des öffentlichen Raumes (Reallabore), zur Ansprache und Aktivierung der Stadtgesellschaft, bspw. „Auf die Plätze-Picknick“