Der Hamburger Baubestand lebt von seiner Vielfalt. Nur ein kleiner Bestandteil ist durch den Denkmalschutz oder Erhaltungsverordnungen geschützt. Aufgabe des Gutachtens war es, eine grobe Einordnung des Wohnbestandes und seines „stadtbildrelevanten Erhaltungswertes“ vorzunehmen. Dazu wurden die besonders stadtbildprägenden Wohngebäude auf Baublockebene in ihrer äußeren Erscheinungsform erfasst und bewertet, um den Wohngebäudebestand in Bezug auf die Erreichung der Klimaziele passgenau einordnen zu können. Hintergrund sind die ambitionierten Klimaziele der Freien und Hansestadt Hamburg.
Mit der Erfassung der besonders erhaltenswerten Bausubstanz wird ein quantitativer und räumlicher Überblick über baukulturell bedeutsame städtebauliche Strukturen des Wohngebäudebestandes in Hamburg gegeben. Damit liegt eine Grundlage auf Baublockebene vor, um abschätzen und einordnen zu können, wieviel und welche Bestände aus stadtgestalterischen Gesichtspunkten einen besonders behutsamen Umgang erfordern. Für den stadtbildprägenden Wohngebäudebestand gilt, diesen in seinem Charakter und seinem Aussehen zu erhalten und zukünftige Ertüchtigungsmaßnahmen angemessen zu berücksichtigen.
Leistungen
Unterstützung des AG bei der Koordination des Gesamtprojekts