Braunschweig: Umweltgerechtigkeitsanalyse

Erstellung einer Umweltgerechtigkeitsanalyse
Braunschweig

Auftraggeber: Stadt Braunschweig, Fachbereich Umwelt, Willy-Brand-Platz 13, 38102 Braunschweig | www.braunschweig.de

Bearbeitungszeitraum: seit 2025

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Projektbeschreibung

Vor dem Hintergrund des Klimawandels gewinnt das Thema Umweltgerechtigkeit in Braunschweig zunehmend an Bedeutung. Ziel der Umweltgerechtigkeitsanalyse ist es, sozialräumliche Unterschiede in der Belastung durch Umweltfaktoren sichtbar zu machen und Handlungsbedarfe für eine gerechte und gesundheitsfördernde Stadtentwicklung aufzuzeigen. Grundlage dafür bildet das Ziel des integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK 2019), „Braunschweig zu einer gesunden und klimagerechten Stadt zu entwickeln“. Dabei sollen sozialräumlich gerechte Zugänge zu gesundheitsfördernden Umweltressourcen – wie Grünflächen und kühlende Vegetationsstrukturen – gesichert und Mehrfachbelastungen durch Lärm, Hitze oder Starkregen reduziert werden.

Im Rahmen der Analyse werden räumliche Umwelt- und soziodemografische Daten zusammengeführt, um Stadtbereiche zu identifizieren, in denen mehrere Umweltbelastungen gleichzeitig auftreten und in denen die Bevölkerung besonders vulnerabel ist. Dafür werden sowohl öffentlich frei verfügbare Geodaten als auch eigens von der Stadt erhobene Daten verwendet. Gemeinsam mit der Stadt Braunschweig werden Analysekriterien und Schwellenwerte definiert. Mit einem GIS-basierten Verfahren werden Einzelanalysen der Kriterien Lärm, Hitzebelastung, Grünraumerreichbarkeit, Überschwemmungsgefährdung sowie der soziodemografischen Daten durchgeführt. Anschließend werden diese in einer Mehrfachbelastungskarte miteinander verschnitten. Die Ergebnisse werden auf unterschiedliche räumliche Ebenen aggregiert, in thematischen Karten visualisiert und für das interne Geodatenportal der Stadt aufbereitet.

Leistungen

  • Entwicklung und Abstimmung eines methodischen Vorgehens inkl. Definition von umweltbezogenen und soziodemografischen Kriterien
  • Identifizierung und ggf. Beschaffung aller notwenigen Daten
  • Datenvorbereitung und Erstellung eines GIS-Projektes in QGIS
  • Durchführung der Umweltgerechtigkeitsanalyse mit GIS
  • Einzelanalyse von fünf ausgewählten Stadtbereichen und Ableitung von Maßnahmen bzw. Handlungsempfehlungen
  • Erstellung von Ergebniskarten der Umweltgerechtigkeitsanalyse
  • Verschriftlichung der Umweltgerechtigkeitsanalyse
  • Aufbereitung der Daten für das städtische, interne Geodatenportal
  • Abstimmungstermine mit dem Auftraggeber 
  • Präsentation der Umweltgerechtigkeitsanalyse in der Verwaltung
Braunschweig: Umweltgerechtigkeitsanalyse
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