Mehrsprachig, vielfältig interessiert, methodisch erfahren – und als Historikerin liegt Jana Fuchs‘ Schwerpunkt auf Stadtgeschichte und Stadtentwicklung im 20. Jahrhundert. Sie studierte in Leipzig, Warschau und Jena. Über die Debatten um den Warschauer Städtebau nach 1945 zwischen Wiederaufbau und Neuanfang hat sie gleich zwei Bücher veröffentlicht, die Magisterarbeit auf Polnisch, die Doktorarbeit auf Deutsch verfasst. Seit einem Auslandsaufenthalt in der elften Klasse ist Jana Fuchs des Polnischen mächtig und in Projekte der deutsch-polnischen Zusammenarbeit involviert. Partizipative, ko-kreative und nutzerzentrierte Innovationsprozesse gestaltet sie mit Hilfe von Design Thinking, war als Coach und Programm-Managerin am Hasso-Plattner-Institut Potsdam tätig. Dies bunte Portfolio nun auf die Stadtentwicklung zu übertragen, deutsch-polnische Projektarbeit fortzuführen und integrierte bestandsorientierte Modell- und Begleitforschung zu unterstützen, sind klare Beweggründe für die cK-Mitarbeit. In der Freizeit schlägt Janas Herz für (fast) alles, was mit Musik und mit draußen sein zu tun hat. Vor allem Radeln und urbanes Gärtnern haben es ihr mächtig angetan!

Der 14. Kongress Nationale Stadtentwicklungspolitik stand im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums der Städtebauförderung und der neuen Leipzig-Charta 2.0. DIE STADTENTWICKLER luden zur Session „Interkommunale Kooperationen kleiner und mittlerer Städte: Kommunen zu Partnern machen – Worauf kommt es an?“. cK, Mitglied im Bundesverband, war mit zwei Fachbeiträgen in der Session vertreten. Strategie, Strukturen, Merkmale und Projekte des Kommunalen Nachbarschaftsforum Berlin-Brandenburg e. V. und der AG Historische Stadt- und Ortskerne in NRW standen im Mittelpunkt der Beiträge, die live übertragen wurden.