Aktuelles

Ein Erfolgsrezept wird 50 – 2021 feiern Bund, Länder und Kommunen die Städtebauförderung

50 Jahre einzigartig: 2021 feiert mit der Städtebauförderung das gemeinsame Planen und Handeln von Bund, Ländern und Kommunen Jubiläum. Bedarfsgerecht und vorausschauend unterstützen Bund und Länder Erneuerungsprojekte und -prozesse in kleinen und großen Städten, im ländlich geprägten Räumen und schaffen – Lebensqualität. Der Weckruf “Rettet die Städte jetzt!” und eine Finanzverfassungsreform waren in den 1970er Jahren Wegbereiter der bestandsorientierten Stadterneuerung. Mit den 1990er Jahren war das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz ein Schlüssel im Aufbau Ost – Erkenntnisse und Instrumente später Strategie- und Erneuerungsmotor in den alten Bundesländern. Kommunale aber auch globale Bedarfe waren in den zurückliegenden 20 Jahren Ausgangspunkt einer stetigen thematischen Ergänzung der Programme.
50 Jahre Städtebauförderung – sind 2021 auch 30 Jahre cK-Geschichte. Mit der erhaltenden Stadterneuerung in den neuen Ländern, den sich wandelnden Aufgaben und Fragestellungen in den Kommunen, hat sich auch das cK-Unternehmensportfolio weiterentwickelt – immer in vertrauensvoller, inspirierender Zusammenarbeit mit Auftraggebern und Team!

Lebendige Zentren Berlin: Kurzfilmreihe “Klima”

Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmaßnahmen sind nicht nur Fördervoraussetzung der Städtebauförderprogramme des Bundes und der Länder, sie sind selbstverständlicher Bestandteil einer Vielzahl geförderter Maßnahmen zur Qualifizierung, von Gebäuden oder des öffentlichen Raumes in den Lebendigen Zentren und Quartieren in Berlin. Eine vorerst vierteilige Kurzfilmreihe widmet sich verschiedenen Beispielprojekten in den Berliner Programmgebieten und lässt Expert*innen und lokale Akteur*innen zu Wort kommen – Nachmachen ist erwünscht! theresa-maria.hoehne@complangmbh.de

Hamburg: Gutachten zu Klimaplan und Stadtgestalt

Um die Klimaziele der Freien und Hansestadt Hamburg zu erreichen, sind zunehmend Maßnahmen im (Wohn-)Gebäudesektor erforderlich. Mit dem Gutachten „Klimaplan und Stadtgestalt“ sollen der stadtbildrelevante Wohnbestand in seiner historischen Erscheinungsform geschützt und zugleich die Potenziale für energetische Maßnahmen an Fassade und Dach ermittelt werden. cK untersucht den Hamburger Wohnbestand räumlich und gebietstypologisch, identifiziert Bereiche für energetische Sanierungsmaßnahmen und wo sie ausgeschlossen sind. Ein Dialogprozess mit Vertreter*innen von Land, aus Bezirken, Architektur und Denkmalpflege begleitet das Gutachten. anna.nostheide@complangmbh.de

Wirtschaftsflächenkonzept Tempelhof-Schöneberg

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat eine der größten gewerblichen Bauflächenkulissen Berlins. Zwischen KaDeWe und jwd finden sich die dienstleistungsgeprägte City West, der EUREF-Campus für Forschung und Entwicklung, das Flughafengebäude Tempelhof, dass für die Kreativwirtschaft entwickelt werden soll, aber auch produktionsgeprägte Standorte, wie die Motzener Straße sowie kleinere Gewerbestandorte und –höfe. Ein Wirtschaftsflächenkonzept soll diese Flächen systematisch erfasst und Strategien zur Sicherung und Weiterentwicklung erarbeiten. matthias.vonpopowski@complangmbh.de

Bestensee: Ortsentwicklung mit Wachstumskurs

Die Gemeinde Bestensee wächst stark – so, wie viele ihrer Nachbargemeinden im Berliner Umland. Um dieses Wachstum mit Augenmaß und Strategie zu steuern, entsteht ein Integriertes Ortsentwicklungskonzept. Ein erstes Stimmungsbild zu Status Quo, Zukunftsaufgaben und -wünschen aus erster Hand und im direkten Gespräch mit vielen Bürgerinnen und Bürger des Ortes Bestensee wurde an einem temporären „Marktstand“ ermittelt und ausgetauscht. Die Analysephase wird durch eine zeitgleiche Online-Umfrage begleitet. sinje.koch@complangmbh.de

AG Historische Stadtkerne: Quo-Vadis?

2022 besteht die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg seit 30 Jahren – ein Grund Gelungenes zu reflektieren und Perspektiven auszuloten. In den Regionalgruppen diskutieren Vertretende der Mitgliedsstädte die Zukunftsthemen der historischen Stadtkernem, in einem gemeinsamen Fachdialog werden die Themen mit allen 39 Kommunen vertieft, um das Städtenetzwerk  zukunftsfit auszurichten. Ein Aktionstag zum Jubiläum am 22. Mai 2022 schließt den Prozess. cK konzipiert und begleitet den Quo-Vadis-Prozess und stellt seit 2004 die Geschäftsstelle.
info@ag-historische-stadtkerne.de

Lippstadt: Organisations- und Strategieberatung für die KWL GmbH

Die Kultur und Werbung Lippstadt GmbH übernimmt als 100%ige Tochter der Stadt Lippstadt wichtige Aufgaben der strategischen Repräsentation und kultur-touristischen Belebung. Die Aufgaben und Themen sind in den vergangenen Jahren stetig gewachsen, zuletzt erweitert um den Aufgabenbereich Tourismus. Um die internen Bereiche und Prozesse zu ordnen und zugleich die Außenwahrnehmung der KWL GmbH auf lokaler und regionaler Ebene zu schärfen, erarbeitet cK bis Mitte 2022 ein Strategiekonzept zur Neuausrichtung und Positionierung der KWL.
caroline.uhlig@complangmbh.de   

Petershagen: Touristische Leitlinien

Storchenstadt, Mühlenstadt, Weserradtourismus? – für die Stadt Petershagen gibt es vielfältige Ansätze touristische Vermarktungsakzente zu setzen. Um das Profil der Stadt zu schärfen und vor allem die touristischen Leistungsträger*innen und Partner*innen an einen Tisch zu holen, sollen gemeinsam touristische Leitlinien erarbeitet werden. Ziel ist es, lokale Kompetenzen und Stärken bewusst zu machen, Ressourcen und Kapazitäten zu bündeln sowie ein gemeinsames umsetzungsorientiertes Handlungsprogramm aufzustellen.
wilm.quass@complangmbh.de

Minden: Rahmenplan zum RailCampus

Lehre, Forschung und Entwicklung zu Automatisierung, Instandhaltung und Vernetzung von Transportlogistik sollen auf dem RailCampus in Minden zukunftsweisend gebündelt werden. DB Systemtechnik, TH OWL und die Stadt Minden arbeiten im Projekt eng zusammen. Ein städtebaulicher Rahmenplan soll die  Entwicklungsleitplanken des innovativen Forschungs- und Arbeitsstandorts ordnen und klären. cK ist mit dem strategischen Positionierungs- und partnerorientierten Dialogprozess beauftragt. Der RailCampus ist ein Projekt der REGIONALE 2022 in OWL. wilm.quass@complangmbh.de

ExWost: Entwicklungskonzepte im Corona-Stress?

Innenstadt nach Corona – seit März 2020 intensiv beobachtet und vielfach diskutiert. Wie stressresistent und pandemiefest sind Integrierte Entwicklungskonzepte für Innenstädte, welche Anpassungsbedarfe gibt es in zeitlicher, räumlicher und thematischer Dimension? Welche Instrumentarien braucht die Innenstadtentwicklung von Morgen, um Pandemiefolgen zu mildern und die Chance für Neues zu ergreifen? Bis Mitte 2023 findet cK gemeinsam mit der Technischen Universität Kaiserslautern im Rahmen einer ExWost-Studie Antworten und erarbeitet Empfehlungen für Strategien und Instrumente.
caroline.uhlig@complangmbh.de

Interreg: Gemeinsame Geschichte im Grenzbereich

Ein neues SeminarHaus für die Stadt Schwedt/Oder zeigt bewegte Geschichte: Das Stadtmuseum Schwedt eröffnete ein SeminarHaus, das den freigelegten Boden der 1938 zerstörten Synagoge überdacht. Im Frühjahr 2022 eröffnet der polnische Partner ein Seminarhaus in Kulice bei Stettin auf dem ehemaligen Gut der Familie von Bismarck. Workshops, Vorträge und Exkursionen zur deutsch-polnischen Grenzregion werden gemeinsam konzipiert und runden das Projekt ab. cK koordiniert für den Lead-Partner Schwedt/Oder das europäische Kooperationsprojekt im Förderprogramm INTERREG V A.
jana.fuchs@complangmbh.de

Berlin City West: Neue Bereichsentwicklungsplanung

Die City West rund um den Ku’damm ist eines der wichtigsten und größten urbanen Zentren von Berlin. Um veränderten Rahmenbedingungen wie Digitalisierung, Online-Handel, Corona-Pandemie sowie komplexen Interessenlagen zu begegnen, wird mit der BEP ein verbindlicher Rahmen für Verwaltung, Politik und Investoren geschaffen. Schwerpunkte wie die räumliche Konkretisierung von Strategien zu Klimafolgenanpassung, Freiraumqualifizierung, Umweltentlastung und Mobilitätswende werden berücksichtigt – das Ergebnis ist eine BEPplus.
ulrike.engelke@complangmbh.de

(c) complan Kommunalberatung
Beschlossen: Strukturkonzept BER-Flughafenumfeld

Ende Juni 2021 beschlossen die Mitglieder des Dialogforums Airport Berlin-Brandenburg das “Gemeinsame Strukturkonzept (GSK) Flughafenumfeld 2030” als Konzeptgrundlage für die Arbeit im Dialogforum. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, Leitprojekte umzusetzen sowie Empfehlungen zur künftigen Zusammenarbeit aufzugreifen. Ziel ist es nun, das GSK auch in den kommunalen Gremien der Berliner Bezirke, der Landkreise sowie der Städte und Gemeinden per Selbstbindungsbeschluss zu bestätigen, um die Verbindlichkeit des Konzeptes zu erhöhen.
ulrike.engelke@complangmbh.de