Aktuelles

Dritte Orte als Motor der Stadtentwicklung

Neben Wohn- und Arbeitsorten gibt es sogenannte Dritte Orte – Orte der Begegnung und Kultur, der Kreativität und selbstbestimmten Bildung. Die Bedeutung solcher Orte wird oft erst bewusst, wenn sie fehlen. Sie bedeuten ein Stück Lebensqualität, fördern Kreation, gesellschaftlichen Dialog und werden zum Motor der Stadtentwicklung und Impulsgeber für Wertschöpfung. Dafür gibt es erste erfolgreiche Beispiele. Wie unterschiedlich Konzeption, Akteurskonstellationen und Fördermöglichkeiten für Dritte Orte sein können, zeigen drei Projekte, die complan Kommunalberatung derzeit mitdenkt und begleitet. Das nordrheinwestfälische Minden prüft aktuell die gezielte wissens- und kreativitätsbasierte Entwicklung der Brachfläche des ehemaligen Güterbahnhofs. Mit Kommunalarchiv, Musikschule und weiteren städtischen Ankernutzungen könnte, ergänzt um Freiräume für vielfältige bedarfsbezogene Nutzungen, Schritt für Schritt ein Kreativ- und Interaktionshub mit regionaler Wirkung werden. Die Gemeinde Fehrbellin in Brandenburg möchte ein zentrales Kulturzentrum entwickeln und fragt Raumbedarfe von Vereinen und Interessen der Bürger/innen ab, um daraus ein wirtschaftsfähiges Konzept abzuleiten. Auch Potsdam möchte die Kreativ- und Medienwirtschaft durch Co-Working, Musik, Kunst und Kreativwerkstätten in der Stadtmitte fördern. Bild: Rechenzentrum Potsdam, Peter van Heesen caroline.uhlig@complangmbh.de

Machbarkeitsstudie Regionalpark „Saale-Ilm-Unstrut“

Burgen und Schlösser, Weinanbau und markante Felsformationen bestimmen die Kulturlandschaft in der Saale-Ilm-Unstrut Region. Ein länderübergreifender Regionalpark? Für die Kooperationspartner – Stadt Jena (Auftraggeber), Landkreise und RAGn Weimarer Land, Saale-Holzland (Thüringen), Burgenlandkreis und die RAG Naturpark Saale-Unstrut-Trias (Sachsen-Anhalt) – erarbeitet cK dazu eine Machbarkeitsstudie. Gebietskulisse, Ziele und Themen sowie Organisation und Realisierung werden abgestimmt.
Bild: Kora27 CC-BY-SA-4.0
josephine.lenk@complangmbh.de

Wirtschaftsstandort Berlin und Berliner Umland

Am 4. Dezember 2018 fand die von cK konzipierte und organisierte Jahreskonferenz des Kommunalen Nachbarschaftsforums Berlin-Brandenburg (KNF) in Potsdam statt. Zum Thema „Wirtschaftsstandort Berlin und Berliner Umland stärken und gemeinsam entwickeln“ sprachen rd. 120 Teilnehmer*innen in Fachbeiträgen und Arbeitsgruppen über Gewerbeflächen, Wirtschafts- und Lieferverkehre, Fach- und Arbeitskräftesicherung sowie zu Standortkooperationen.
josephine.lenk@complangmbh.de

Konzeptskizze Regionalpark „Das Schöne Feld“

Die dynamischen Entwicklung des Flughafenumfeldes im Süden Berlins macht interkommunal und länderübergreifende Planungen und Strategien notwendig – auch um Naherholungs- und Naturraumqualitäten zu sichern. Die Regionalparks im Grenzbereich Berlin-Brandenburg stellen ein informelles Instrument zur Unterstützung der Akteure da. Im Auftrag der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin Brandenburg erstellt complan Kommunalberatung eine Konzeptskizze für einen Regionalpark „Das Schöne Feld“.
josephine.lenk@complangmbh.de

Auftakt: VU für die Innenstadt von Kellinghusen

Die Stadt Kellinghusen steht vor der Herausforderung, eine attraktive Versorgungsfunktion für sich und ihr Umland zu sichern. Gleichzeitig müssen Hochwasserschutz und Wiederanschluss an den Schienenverkehr – inkl. Bahnhofsneubau – berücksichtig werden. cK ist seit Oktober 2018 mit der Erarbeitung von Vorbereitenden Untersuchungen für die Innenstadt beauftragt und im Dezember für eine Woche vor Ort: Interviews mit Schüsselakteuren, Bestandserhebung – kurz um: Kellinghusen entdecken, kennenlernen und verstehen.
nicola.halder-hass@complangmbh.de

Beelitz-Heilstätten: Workshops städtebauliche Variantenplanung

Die Gesamtanlage Beelitz Heilstätten ist flächenhaftes Einzeldenkmal. cK begleitete die Erstellung eines Gutachtens zu gartendenkmalpflegerischen Zielsetzungen im Quadrant C. Im nächsten Schritt einigten sich Stadt, Land und privater Bauherr auf ein mehrstufiges Workshopverfahren zur städtebaulichen Variantenplanung, dass cK steuerte und moderierte. Momentan wird eine Leitlinie zur städtebaulichen und gestalterischen Neubebauung im Zusammenspiel mit den Denkmalen entwickelt.
nicola.halder-hass@complangmbh.de

Beteiligung am Deekelsenplatz: Maßnahmenideen für Kappeln

Die Vorbereitenden Untersuchungen für das Gebiet Innenstadt/Südhafen in Kappeln schreiten weiter voran. Am 6. Dezember fand in der derzeit leerstehenden Stadtpassage am Deekelsenplatz die zweite Bürgerbeteiligung statt. Wie schon im Juni erfolgte dies parallel zum laufenden Wochenmarktbetrieb. Alle Teilnehmenden konnten sich informieren und erste Maßnahmenideen bewerten. Parallel dazu wurde die Zeitung „Innenstadtschnack“ verteilt mit zusätzlichen Informationen zum aktuellen Stadterneuerungsprozess.
benedikt.vos@complangmbh.de

ECHY-Logo
Berlin: Betreuung der Berlin Förderprojekte im ECHY

Anlässlich des laufenden Europäischen Kulturerbejahres 2018 hat die Senatsverwaltung für Kultur und Europa Fördermittel zur Verfügung gestellt. Die Förderprojekte zeigen auf, wo wir das europäische Kulturerbe in Berlin leben, wo es Teil unseres Alltags ist, wie aktuell es ist und welche kulturellen Bezüge wir in Berlin zu Europa haben. cK unterstützt den gesamten Prozess von der Vorbereitung und Durchführung der Jurysitzung, über die Projektumsetzung und das Fördermittelmanagement bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit. Letzteres in Zusammenarbeit mit Runze & Casper.
nicola.halder-hass@complangmbh.de

Berlin: Denkmalgutachten für das ehemalige Kabelwerk in Köpenick

Die Deutsche Wohnen SE hat das ehemalige Gelände des Kabelwerks Köpenick erworben, um dort Wohnungsbau zu entwickeln. Auf dem ca. 70.000 m² großen Areal stehen denkmalgeschützte Bauten. In Zusammenarbeit mit Hellbach Architekten werden von cK ein bautechnisches sowie ein denkmalpflegerisches Gutachten erarbeitet und Empfehlungen formuliert. Zudem koordiniert cK die Leistungen der Subunternehmer und begleitet den Abstimmungsprozess zwischen Denkmalbehörde und Auftraggeber.
nicola.halder-hass@complanggmbh.de

Besonders erhaltenswerte Bausubstanz im Praxistest

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) führt einen Praxistest zu besonders erhaltenswerter Bausubstanz durch: Als Modellkommunen erproben Arnsberg, Berlin, Gransee, Hannover und Stuttgart anhand von Kriterien und vorgegebenen methodischen Herangehensweisen in festgelegten Untersuchungsgebieten die Erfassung. cK unterstützt das BMI bei der Durchführung des Praxistests und der Erstellung einer Arbeitshilfe. Zur Halbzeit der Erfassungsphase wurden Modellkommunen und weitere Experten zu einer Begleitwerkstatt eingeladen.
nicola.halder-hass@complangmbh.de

Kiel: VU und ISEK für die Kiellinie und den Düsternbrooker Fördehang

Auf der Kiellinie wird flaniert, gejoggt, spaziert, entspannt, gegessen, geschwommen oder gefeiert. Auf ihr gelangt man zu zahlreichen Verwaltungs- und Forschungseinrichtungen, Sport-, Freizeit- und Gastronomieangeboten. Die Kiellinie und der angrenzende Düsternbrooker Fördehang weisen Sanierungs- und Erneuerungsbedarfe auf, die kurz- und langfristig konkrete Maßnahmen erforderlich machen. Auf die Bestandsanalyse folgt der freiraumplanerische Realisierungs- wettbewerb, bevor wir das integrierte Entwicklungskonzept erarbeiten.
nicola.halder-hass@complangmbh.de

Berlin: denkmalgeschütztes ehemaliges Kriegsgefangenenlager

Die Groth Development GmbH & Co. KG plant auf einem 97 ha großen Grundstück in Lichterfelde rund 39 ha mit ca. 2.500 Wohneinheiten zu bebauen. Im Rahmen des B-Planverfahrens stellte sich heraus, dass sich Reste des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers „Stammlager III D“ auf dem Gelände befinden. cK steuert und moderiert den Abstimmungsprozess zwischen Bezirk, Landesdenkmalamt, Prof. Dr. Nachama von der Stiftung Topographie des Terrors und der Groth-Gruppe. Derzeit wird ein Konzept aus Teilerhalt und Vermittlung mit allen Beteiligten entwickelt.
nicola.halder-hass@complangmbh.de

Bundeswettbewerb „Europäische Stadt: Wandel und Werte“

Im November 2018 wurden in Leipzig 22 Projekte aus ganz Deutschland für ihr vorbildliches Engagement im Umgang mit dem baukulturellen Erbe der Europäischen Stadt durch das Bundesbauministerium ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Architekten Sir David Chipperfield hat Staatssekretär Gunther Adler die Preise im Rahmen der denkmal-Messe vergeben. Der Wettbewerb wurde von complan konzipiert und koordiniert. Aus insgesamt 210 von complan vorgeprüften Beiträgen in den Kategorien Stadtgebäude, Stadtraum, Stadtleben und Stadtbürger hat eine Fachjury die Besten ausgewählt.
kathrin.schumacher@complangmbh.de