Aktuelles

Hathumar Drost – Wir nehmen Abschied und sagen Danke.

Gespräche begannen mit einem persönlichen Wort – nie belanglos, immer aufrichtig, interessiert. Gespräche, die schnell tief wurden und facettenreich, fachlich wie privat.

Neugierig, klug und warm hat Hathumar Drost -cK- seit 1991 zu dem gemacht, was es heute ist. Wachstum war nie Strategie, sondern Ergebnis genauen Hinsehens, Ordnens, Zusammenführens – von Menschen, Fragen, Überzeugungen, Ideen. Nachhaltige, tragfähige, gerechte Projekte in Stadt und Land, besonders in der historischen Stadt, waren persönliche Triebfeder und unternehmerischer Anspruch. Niemals mit Schablone, immer mit dem Blick auf die individuelle Aufgabe vor Ort – bundesweit als Unternehmer, aber auch europaweit als Experte. cK war für Hathumar Drost mehr als ein Arbeitsplatz, es war im wahrsten Sinne des Wortes eine Wirkungsstätte.

Menschen waren ihm wichtig – die Arbeit im Team und das fachliche Gespräch standen immer unter dem Vorzeichen eines ehrlichen Austausches auf Augenhöhe, der allen Beteiligten ein Mehr an Erfahrung, Impuls und Neuem ermöglichte. Denn im Mittelpunkt stand immer der Anspruch, den Erfolg von Projekten und Prozessen an der individuellen Qualität zu messen.

Er hat das Unternehmen geprägt – die Themen, die Projekte, die Kultur und die Menschen  im Team. Wir verlieren einen klugen Impulsgeber und Nimmer-Zufriedenen – gleichzeitig Kopf, Herz und Motor des Unternehmens. Wir verlieren aber auch einen Menschen, der jederzeit von der eigenen Position zurücktreten konnte und vorausschauend über das Morgen nachdachte. Frühzeitig stellte er gemeinsam mit dem cK-Team die Weichen für eine Neuverteilung der unternehmerischen Verantwortung und Verjüngung der Unternehmensleitung. Damit hat cK eine Perspektive, die sein Denken und Wirken aufrechterhält.

Nach schwerer Krankheit ist Hathumar Drost am 07.09.2020 verstorben. Wir nehmen Abschied und sind dankbar für die gemeinsame Zeit. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Familie.

Berlin: Gewerbekonzept um Bahnhof Buckower Chausee

Der S-Bahnhalt Buckower Chaussee im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg soll im Zuge des Ausbaus der Dresdner Bahn an den Regionalverkehr angebunden werden. Im Auftrag des Bezirks erarbeitet cK bis zum Sommer 2021 das städtebauliche Konzept „Gewerbliche Flächensicherung Buckower Chaussee“. Die gewerbliche Nutzung im Umfeld soll dauerhaft gesichert, städtebaulich und nutzungsstrukturell qualifiziert und nachverdichtet sowie der Bahnhalt mit zukunftsorientierten Mobilitätsangeboten ausgestattet werden. Bild: euroluftbild.de/Robert Grahn
matthias.vonpopowski@complangmbh.de

Gartenstadt Eichwalde: Leitbild beschlossen!

Eichwalde ist ein idyllischer, lebendiger und nachbarschaftlicher Ort. Gute Bedingungen zum Wohnen, Leben und Arbeiten sowie bürgerschaftliches Engagement sind hier selbstverständlich. Um mit diesen Qualitäten dem Wachstum in der Hauptstadtregion gerecht zu werden, hat sich die Gemeinde das Leitbild „Gartenstadt Eichwalde“ gegeben. Es wurde am 29. September 2020 beschlossen. Damit liegt nun ein Orientierungsrahmen für kommunale Entscheidungen vor. cK begleitete Eichwalde bei der Erarbeitung des Leitbildes mit Beteiligungsprozess.
ulrike.engelke@complangmbh.de

Fürstenberg/Havel: Kitabedarfsplanung 2035

In Fürstenberg/Havel verändert sich die Altersstruktur – mit Auswirkungen auf die Bedarfe in der Kinderbetreuung. Gleichzeitig fehlt es an transparenten Darstellungen zur zahlenmäßigen Entwicklung von Kita-, Hortkindern, Schülern. cK unterstützt die Stadtverwaltung bei der Neuausrichtung der Kitabedarfsplanung. Auf Basis altersspezifischer Bevölkerungsprognosen werden die zu erwartenden Bedarfe ermittelt und mit den vorhandenen Kapazitäten abgeglichen. Veränderungen werden so rechtzeitig erkannt und Entscheidungsgrundlagen geschaffen.
armin.busch@complangmbh.de

Friedrichshafen: Erfassung und Vermittlung von beB

Seit Anfang des Jahres erfasst cK die besonders erhaltenswerte Bausubstanz der Stadt Friedrichshafen. Der breit angelegte Baukulturdialog, der die Erfassung begleiten und Bürger/innen die Möglichkeit der Partizipation geben sollte, musste aufgrund der COVID-19 Pandemie verschoben werden. Einen ersten Eindruck unserer Arbeit erhält die Öffentlichkeit nun mit der gerade erschienenen Informationsbroschüre „Baukultur in Friedrichshafen. Zeitschrift für Baukultur, Architektur und Stadtgestaltung“, in der wir einen Fachbeitrag über die beB in Friedrichshafen schreiben durften.
nicola.halder-hass@complangmbh.de

Schwedt/Oder: zweite Fortschreibung des INSEK

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept der Stadt Schwedt/Oder wurde in 2007 erarbeitet und in 2015 mit Unterstützung durch cK erstmals fortgeschrieben. Das INSEK setzt einen strategischen Rahmen für die Stadt- und Wirtschaftsentwicklung und trägt zur interdisziplinären Zusammenarbeit in der Verwaltung bei. In der Kernstadt und den zehn Ortsteilen wurden seither wichtige Maßnahmen umgesetzt. In der zweiten Fortschreibung wird cK die Ergebnisse und Erfolge mit aktuellen Rahmenbedingungen und neuen Trends der Stadt- und Ortsteilentwicklung abgleichen.
armin.busch@complangmbh.de

Berlin: Im Stadtteil ankommen mit Willkommenspaket

Gar nicht so einfach, sich in einem neuen Stadtteil zurechtzufinden – erst recht in Berlin! Deshalb hat cK ein Willkommenspaket für neue Bewohner*innen des Brunnenviertels konzipiert und produzieren lassen. Das Paket enthält u. a. einen mehrsprachigen Willkommensbrief, eine Stadtteilkarte sowie Gutscheine von sozialen Einrichtungen und Vereinen – eingetütet in einem nachhaltig hergestellten Brotbeutel. Die Pakete werden zukünftig durch die lokalen Wohnungsgesellschaften an neue Mieter*innen überreicht. Seit Juli 2019 ist cK für das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße aktiv.
isabell.strieder@complangmbh.de

Höxter: Willkommen im Welterbe Corvey

Ankommen, orientieren und besichtigen: Dies ist nun im Welterbe Corvey mit seinem neuen Empfangs- und Willkommensbereich möglich. Neben dieser Neuerung wurden weitere substanzsichernde Maßnahmen am Marstall und im Vorwerk sowie am Dach des Konventgebäudes durch das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert und sind abgeschlossen. Die Arbeiten im Westwerk und im Johannischor des ehemaligen Benediktinerklosters laufen derzeit noch. 2014 war Corvey von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen worden.
nicola.halder-hass@complangmbh.de

Barmstedt: VU+ISEK Rantzauer Schlossinsel

Unser neues Projekt in Schleswig-Holstein führt uns auf die Rantzauer Schlossinsel in Barmstedt (Kreis Pinneberg): ein Backstein-Ensemble aus dänischer und preußischer Zeit, das von der Stadt und Region neu entdeckt werden will. Im Rahmen des Förderprogramms städtebaulicher Denkmalschutz untersuchen wir den Zustand und die Entwicklungsmöglichkeiten der Gebäude auf und um die Schlossinsel. AUf dieser Grundlage entwickeln wir mit den Menschen vor Ort eine Konzeption, die Naherholung und Freizeit mit Kultur und Erlebnis verbindet.
andre.tomczak@complangmbh.de

50 Jahre Städtebauförderung in Deutschland: erklären und feiern

Seit fünf Jahrzehnten ist das gemeinsame Planen und Handeln von Bund, Ländern und Kommunen Erfolgsrezept einer bedarfsgerecht und progressiv ausgerichteten Stadtentwicklung. 2021 feiert die Städtebauförderung 50-jähriges Jubiläum – ein Anlass um Aufgabenspektrum, konkrete Wirkungen und sichtbare Erfolge zu würdigen. Im Auftrag von BBSR und BMI entwickelt cK gemeinsam mit sbca analoge und digitale Kommunikationsbausteine. Neben einer Informationsbroschüre für den europäischen Raum, einem 50-Jahre-Sammelband entstehen ein Jubiläumsvideo und ein Instagram-Kanal.
caroline.uhlig@complangmbh.de

Lotte-Halen: Aktivierung der Mitte und Stadtgesellschaft

Mit Bahn- und Radwegeanbindung, historischen Unikaten, Kindertagesstätte und höchst aktiver Vereinsstruktur ist Halen zwar der kleinste, aber nicht der langweiligste Ortsteil der Gemeinde Lotte. Um Mitte und Stadtgesellschaft des Ortsteils zu stärken, soll mit dem Bahnhofsvorplatz das Ankommen in Halen attraktiver werden sowie parallel das Nutzungs- und Raumkonzept eines multifunktionalen Begegnungsortes entstehen – bestenfalls mit Vorentwürfe für die Realisierung. Für die Planungen arbeitet cK mit dem Bielefelder Architekturbüro brewittarchitektur zusammen.
wilm.quass@complangmbh.de

Berlin: Programmsteuerung „Nationale Projekte des Städtebaus“

Mit dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ werden seit 2014 durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat investive und konzeptionelle Projekte des Städtebaus mit besonderer nationaler und internationaler Wirkung ausgezeichnet und gefördert. Bei den Berliner Projekten handelt es sich um große, baulich anspruchsvolle und experimentelle Vorhaben. Wir beraten SenSW und die Projektträger, kümmern uns um das Fördermittelmanagement und die Programmkommunikation. Unsere weitere Aufgabe ist die jährliche Vorbereitung der Projektaufrufe.
nicola.halder-hass@complangmbh.de

Berlin: Ausstellung in der AdK urbainable/stadthaltig

Vom 5.9. bis 22.11. zeigt die Akademie der Künste, Berlin in der Sektion Baukunst die Ausstellung „urbainable/stadthaltig. Positionen zur europäischen Stadt für das 21. Jahrhundert“. Für Michael Bräuer und Hathumar Drost entwickelte cK einen Beitrag zum Thema Die Europäische Stadt – Wandel und Werte. Die Erfolge der Stadtsanierung werden an den Beispielstädten Güstrow und Regensburg sichtbar: öffentliche Räume zum Verweilen, sanierte Denkmale ergänzt durch nachhaltige Neubauten. Filme und Stimmen aus den Städten zeigen die Altstädte als lebendige Orte.
irina.barke@complangmbh.de