Aktuelles

Klimafolgenvorsorge in Städtebau und Stadtentwicklung integrieren

Hitze, Trockenheit, Stürme oder Starkregen – die Folgen des Klimawandels stellen unsere dicht bebauten Städte vor Herausforderungen. Kommunen wollen und müssen Vorsorge treffen: in Planung und Bestand. Bund und Länder haben gesetzliche Rahmenbedingungen und Förderzugänge geschaffen, die Städtebauförderung hat Maßnahmen zu Klimaschutz und Klimaanpassung zur Fördervoraussetzung erklärt. Für zielgerichtetes und balanciertes Planen, Steuern und Handeln sind Integrierte Entwicklungskonzepte eine zentrale Basis, um Grundsätze der Klimaresilienz, Starkregen- und Hitzevorsorge frühzeitig in der Maßnahmenplanung zu berücksichtigen. Individuelle Klima-Checks helfen, Stadtentwicklungsmaßnahmen in Planung und Durchführung zu optimieren. Stadtklima- und Betroffenheitsanalysen sind Basis spezifischer Klimaanpassungskonzepte, konkretisieren Aufgaben und Handlungsradius der Klimaanpassung auf kommunaler Ebene. Klimaschutz und -vorsorge erfordern mehrdimensionales und kooperatives Handeln. Die Sensibilisierung und Mitwirkung aller lokalen Expert:innen, Stakeholder, vulnerablen Gruppen und der Stadtöffentlichkeit hat zum Ziel, Klima als Gemeinschaftsaufgabe in der Kommune zu verankern.

Eberswalder Bürgergutachten überreicht

2021 wurde Eberswalde als Modellstadt im Brandenburger Wettbewerb „Meine Stadt der Zukunft“ ausgewählt. Eberswalde erprobte neue Beteiligungsformate zur Diskussion von Zukunftsthemen wie Mobilität, Wärme- und Energiewende, Zukunftsquartiere, Digital- und Klimawandel – Online und mit einem Bürger- bzw. ZukunftsRat. Die Mitglieder des ZukunftsRates richteten 47 Empfehlungen an Stadtpolitik, -verwaltung und -bevölkerung, die in künftigen Prozessen berücksichtigt werden sollen. In Zusammenarbeit mit dem nexus Institut unterstützte cK bei der Durchführung.
sinje.koch@complangmbh.de

Chemnitz – Industriestandort auf Kulturhauptstadt-Kurs

Spannende Industriegeschichte, baukulturelle Highlights, Kultur-Hotspot – das kann Chemnitz. Im engen Fachaustausch mit der Stadtverwaltung und aufbauend auf vielen vorliegenden Strategien und Konzepten begleiten wir die Kulturhauptstadt Europas 2025 in den nächsten Monaten bei der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes. Mit Unterstützung von Andreas Kaufmann aus Leipzig moderieren wir den verwaltungsübergreifenden Fachaustausch, den Dialog mit der Politik sowie die Beteiligungsrunden mit der Stadtgesellschaft.
claudia.poetschick@complangmbh.de

Sichere Wege: Schul- und Kitastandorte in Werder (Havel) im Fokus

Die Wegebeziehungen zu den Schul- und Kitaeinrichtungen in der Stadt Werder (Havel) stehen auf dem Prüfstand. Unter Berücksichtigung des Verkehrsentwicklungsplan sollen verkehrliche Maßnahmen konzipiert werden, die Gefahrenstellen vor Kindertagesstätten beseitigen, die Verkehrssicherheit im Schulumfeld erhöhen und damit Schüler/innen einen selbständigen und gefahrlosen Schulweg zu ermöglichen. Nach einer Vor-Ort-Begehung aller Standorte, ist die Befragung u. a. von Eltern, Lehrer:innen sowie Schüler:innen geplant.
beate.bahr@complangmbh.de

Besprochen: Ortsentwicklungskonzept für die Gemeinde Bestensee

An einem Sommerabend Ende Juni fand ein Bürgerdialog zum Ortsentwicklungskonzept statt. Eine Woche zuvor trafen sich Interessierte bei einem Workshop zur Ortsmitte. Beide Veranstaltungen waren gut besucht, die Teilnehmenden inspiriert und konstruktiv. Die wichtigsten Themen der Gemeindeentwicklung sind: Gemeinschaftsförderung und Treffpunkte für alle Generationen, die Versorgung im sozialen, kulturellen und medizinischen Bereich, Entwicklung des Einzelhandels, Schutz und Zugang zur Natur sowie die Verbesserung der Verkehrssituation.
sinje.koch@complangmbh.de

Tesla-Umfeld: Wohnen und Infrastruktur interkommunal planen

Das Tesla-Werk hat im Frühjahr 2022 seine Produktion aufgenommen. Die Nachfrage nach Wohnraum und Infrastrukturangeboten in der Region steigt deutlich. Zehn Städte und Gemeinden im Landkreis Oder-Spree wollen die Entwicklung von Wohnungsbaustandorten sowie den Ausbau sozialer Infrastrukturangebote, Lösungen für interkommunale Ansätze und ein fortlaufendes Monitoring gemeinsam abstimmen. Gemeinsam mit EBP Deutschland wurde complan Kommunalberatung vom Landkreis Oder-Spree mit der Konzepterarbeitung beauftragt. matthias.vonpopowski@complangmbh.de

Halle (Saale): Smart Field Wirtschaftsquartier

Mit der Digitalisierung verbinden sich vielfältige Möglichkeiten für eine nachhaltige und integrierte Stadtentwicklung. Die Stadt Halle (Saale) nutzt diese Chance und hat sich erfolgreich als Modellprojekt Smart Cities (MPSC) beworben. Unter dem Titel „Smart Field Wirtschaftsquartier hallescher Osten“ werden in einem agilen Prozess in den kommenden Monaten digitale Tools für verschiedene Anwendungsfälle entwickelt und erprobt. Das Projekt wird in Kooperation mit Form Follows You und Bläser Jansen Partner umgesetzt. felix.lang@complangmbh.de

Wettbewerb für energetische Maßnahmen in kommunaler Infrastruktur gestartet

Der Freistaat Bayern setzt 44 Mio. € EFRE-Mittel für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduzierung der CO2-Emissionen ein. Die Ressorts für Wohnen und Bauen, Wirtschaft und Infrastruktur, Wissenschaft und Kunst haben gemeinsam ein landesweites Auswahlverfahren gestartet. Bis Ende 2022 werden geeignete Maßnahmen in den Kommunen ausgewählt. complan Kommunalberatung unterstützt gemeinsam mit EEB Enerko und dem Ingenieurbüro tha Eßmann bei Auslobung, Bewertung und Prüfung der eingereichten Vorhaben. matthias.vonpopowski@complangmbh.de

Berlin: 3 Bezirke für 2 Bahnhalte

Die Berliner Südbezirke Neukölln, Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg setzen sich gemeinsam für den S-Bahnhalt Kamenzer Damm und den RE-Bahnhalt Buckower Chaussee auf der Dresdner Bahn ein. Beide Bahnhalte sind für den gesamten Berliner Süden von großer Bedeutung. Die drei Bezirksbürgermeister:innen stellten sich Presse-Fragen und präsentierten ein Modell für das Umfeld der Buckower Chaussee. complan Kommunalberatung hat für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg Studien zur Umfeldgestaltung beider Bahnhalte erarbeitet. matthias.vonpopowski@complangmbh.de

Brakel: Zukunft Kloster Brede

Im Auftrag der Armen Schulschwestern unserer lieben Frau entsteht ein Nutzungskonzept für das Klosterareal aus dem 15. Jahrhundert. Rund 8.000 qm Kloster-Fläche sollen für neue Nutzende und Funktionen zukunftsorientiert weitergedacht werden. Zum Klosterkomplex gehören ein Gymnasium, eine Real- und Berufsschule sowie ein katholisches Familienzentrum inkl. Kindergarten. Erziehung und Bildung werden bei der Schwesterngemeinschaft groß geschrieben, das Kloster soll als Ort der Gemeinschaft erhalten und zugänglich bleiben.
pia.bueltmann@complangmbh.de

AG Historische Stadt- und Ortskerne in NRW und Internationale Hansetage 2022

Ende Mai 2022 präsentierte sich die AG Historische Stadt- und Ortskerne NRW gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und ihren Jugendbauhütten auf den Internationalen Hansetagen in Neuss. Holz-, Lehm und Steinmetzarbeiten wurden als Mitmachaktionen angeboten und begeistert angenommen, Booklets und Postkarten der 60 Mitgliedsstädte verteilt. cK begleitet die AG seit 2015 als Fachberatung. Themenbasierter Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer, Netzwerkarbeit, Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit gehören zum Auftrag. pia.bueltmann@complangmbh.de

Initiative Schönes Fallerleben: Aufbau der Quartiersgemeinschaft

Privates Engagement ist ein Schlüssel für zukunftsfähige Quartiere! Mit einem landesweiten Wettbewerb hat das Land Niedersachsen 13 Pilotprojekte ausgewählt, in denen der Aufbau von Quartiersgemeinschaften auf Basis des Niedersächsischen Quartiersgesetzes (NGQ) angeschoben und unterstützt werden soll. cK begleitet die Initiative Schönes Fallersleben als eines der 13 Modellprojekte, mit dem Ziel, die Attraktivität und Aufenthaltsqualität in Fallersleben durch partnerschaftliche Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und der Bevölkerung langfristig zu sichern. caroline.uhlig@complangmbh.de

Uelzen: Stadt wissen, Stadt machen mit Kindern und Jugendlichen

Die großen Themen der Stadtentwicklung gehen auch an den Kleinsten keineswegs vorbei: Mehr Bäume, weniger Autos, Sauberkeit im Stadtbild und Sicherheit auch für Radfahrer. An einem prall gefüllten Workshop-Tag mit 40 Grundschulkindern der Hansestadt Uelzen wurde Stadtwissen getestet, Lieblingsplätzchen gesucht und gefunden und kreative Städtebau-Ideen in Modelle übersetzt. Parallel schlüpften Jugendliche weiterführender Schulen in die Rollen verschiedener Interessengruppen und versuchten sich im Abwägungsprozess für zukunftsfähige Stadtlösungen. caroline.uhlig@complangmbh.de