Aktuelles

Re-Codierung der Innenstädte und Zentren: Alltagsbelebung als Leitmotiv

Jahrzehnte war die Innenstadt vor allem eins – Magnet für Einkaufserlebnis und Erlebniseinkauf. Mit oder durch die Sars-Cov2-Pandemie, in jedem Fall mit Rasanz, ist das Ringen um die Neuausrichtung der Innenstädte und Zentren neu entfacht. Multifunktionalität und Mehrdimensionalität sind die prospektiven Schlagworte der Stunde – “Alltagsbelebung“ das zentrale Leitmotiv! Angebote für Zielgruppen von 0 – 99 Jahren, heutige und künftige Wohnformen, zukunftsfähige Erwerbstätigkeiten, vielfältige Möglichkeiten für Bildung, Freizeit und Miteinander einer pluralistischen Gesellschaft braucht es für die Neucodierung der Innenstädte. Aber es braucht auch neue Allianzen und Kooperationen in der Innenstadt, um Ideen zu entwickeln, Raum und Rückenwind zu schaffen. Mit drei Studien im Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau des BBSR verbinden wir unsere Erfahrungen der kommunalen Handlungspraxis mit dem Knowhow von Partnern aus Wissenschaft und Forschung. Wir untersuchen die Anforderungen an Integrierte Konzepte der Innenstadtentwicklung, die innenstadtverträgliche Integration klassischer und neue Formen urbaner Produktion sowie die Verfahren und Prozesse einer aktivierenden Partizipationskultur.

Uelzen: Stadt wissen, Stadt machen mit Kindern und Jugendlichen

Die großen Themen der Stadtentwicklung gehen auch an den Kleinsten keineswegs vorbei: Mehr Bäume, weniger Autos, Sauberkeit im Stadtbild und Sicherheit auch für Radfahrer. An einem prall gefüllten Workshop-Tag mit 40 Grundschulkindern der Hansestadt Uelzen wurde Stadtwissen getestet, Lieblingsplätzchen gesucht und gefunden und kreative Städtebau-Ideen in Modelle übersetzt. Parallel schlüpften Jugendliche weiterführender Schulen in die Rollen verschiedener Interessengruppen und versuchten sich im Abwägungsprozess für zukunftsfähige Stadtlösungen. caroline.uhlig@complangmbh.de

Barmstedt: Vorbereitende Unterscuhungen für die Schlossinsel

Die Rantzauer Schlossinsel ist im Kreis Pinneberg als Ort für Kunst, Kultur und Naherholung bekannt. Im Auftrag der Stadt Barmstedt wurden für die Schlossinsel und Umgebung Vorbereitende Untersuchungen nach § 141 BauGB durchgeführt. Ein angeschlossenes Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) übersetzt die VU-Ziele in konkrete Maßnahmen zur Modernisierung und Nutzung der denkmalgeschützten Gebäude und Außenanlagen. Der Prozess wurde durch Dialoge mit Akteur:innen vor Ort und der interessierten Öffentlichkeit begleitet. andre.tomczak@complangmbh.de

Industriepark Schwarze Pumpe
Spremberg: Standortentwicklungskonzept wider den Strukturwandel

Spremberg und der Industriepark Schwarze Pumpe stehen symbolhaft für den Strukturwandel in der Lausitz. Gemeinsam mit Regionomica GmbH aktualisiert cK für den Regionalen Wachstumskern Spremberg das Standortentwicklungskonzept. Damit werden die Aufgaben und Projekte der Stadt, der Region und der Unternehmen vor Ort im Strukturwandel präzisiert und priorisiert sowie an verschiedene Ressorts der brandenburgischen Landesregierung adressiert.
matthias.vonpopowski@complangmbh.de

Seniorenpolitische Leitlinien für die Stadt Oranienburg

Die Stadt Oranienburg erarbeitet mit der Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg (FAPIQ) eine Handlungsstrategie für die Seniorenarbeit, die verbindliche Ziele und Aufgaben für Verwaltung und Politik formuliert. cK unterstützt diesen Prozess fachlich. In einem breit angelegten Arbeitsprozess werden Bestandsaufnahme und -analyse sowie relevante Bedarfe, Herausforderungen und Maßnahmen für alle Praxisfelder der Seniorenarbeit benannt. Dialog- und Kommunikationsformate begleiten den Strategieprozess. 
ulrike.engelke@complangmbh.de

Interkommunales Gewerbeflächenentwicklungskonzept Südthüringen

Suhl, Zella-Mehlis, Schleusingen und Oberhof setzen als kommunale Arbeitsgemeinschaft auf eine abgestimmte und nachhaltige Wirtschafts- und Regionalentwicklung. cK erarbeitet für die KAG ein interkommunales Konzept zur Entwicklung von Gewerbeflächen. Mit einer umfassenden Analyse des Gewerbeflächenbestandes, vorhandener und zu erwartender Nachfrage werden Ziele und Handlungsansätze formuliert, strategisch Entwicklungsflächen identifiziert sowie konkrete Projekte und Empfehlungen für ein gemeinsames Gewerbeflächenmanagement benannt.
ulrike.engelke@complangmbh.de

Wohnen im Alter in der Gemeinde Milower Land

Die Gemeinde Milower Land setzt sich für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter ein. Im Rahmen einer Untersuchung prüft cK Bedarfe und Anforderungen an alters- und pflegegerechtes Wohnen in der Gemeinde und formuliert für zwei Liegenschaften konkrete Empfehlungen. Ergebnisse und Vorschläge zu Umbaupotenzialen und -varianten werden in Form einer Handreichung adressatengerecht aufbereitet.  kathleen.bierbass@complangmbh.de

Regionalmanagement Tempelhof-Schöneberg: Fortsetzung gesichert!

Bereits seit 2019 unterstützt cK den Bezirk Tempelhof-Schöneberg umfassend bei der Profilierung des Standorts und der Stärkung der Unternehmensnetzwerke. Auch im Ausschreibungsverfahren zur Fortsetzung des Regionalmanagements konnte sich cK durchsetzen. Seit Anfang 2022 setzen wir die Arbeit fort und stellen künftig noch stärker auf die Zukunftsthemen Energie und Klimaschutz, Mobilität, Fachkräftesicherung und Digitalisierung. Ferner wird die Standortkampagne „Grüner Hirsch“ fortgesetzt. leonie.hock@complangmbh.de

Werksviertel München
ExWoSt-Studie: Urbane Produktion in der Innenstadt

Neue Formen produktiver Arbeit – Kleingewerbe und Manufakturen, Repairing und Upcycling, FAB Labs und Makerspaces, Urban Manufacturing und Gardening – können Innenstädte und Stadtzentren stärken. Gemeinsam mit dem DIfU und dem Wuppertal Institut recherchiert cK bereits realisierte Beispiele. Ziel ist es, Erfolgsfaktoren und notwendige Voraussetzungen für die Ansiedlung urbaner Produktion in Innenstädten und Stadtzentren herauszuarbeiten. Daraus werden Empfehlungen für das Förderinstrumentarium des Bundes abgeleitet. matthias.vonpopowski@complangmbh.de

ExWoSt-Studie: Partizipationskultur für die resiliente Innenstadt

Funktional vielfältige Zentren sind nicht erst seit der Pandemie von Bedeutung für resiliente und attraktive Städte. Im besten Sinne einer integrierten Innenstadtentwicklung ist die konstruktive Zusammenarbeit mit vielfältigen lokalen Akteursgruppen entscheidend. Im Rahmen einer ExWost-Studie untersuchen cK und das nexus Institut aktuelle Partizipationsformate und -prozesse, um einen Qualitätsrahmen für gute Partizipationskultur in der kommunalen Praxis sowie Empfehlungen für das Förderinstrumentarium des Bundes zu erarbeiten.
ina.zerche@complangmbh.de

Mitgliederversammlung im Kommunalen Nachbarschaftsforum Berlin-Brandenburg

Auf ein erfolgreiches 2021 blicken die Mitglieder des Kommunalen Nachbarschaftsforums Berlin-Brandenburg e. V. zurück: Projekte zu Arbeitsplatz- und Pendlerverflechtungen, Wohnungsbaupotenzialen, Wasser, sozialer Infrastruktur wurden initiiert, Abstimmungs- und Entscheidungsstrukturen optimiert, eine neue Website gelauncht. 42 Mitglieder und 13 assoziierte Partner – der Verein repräsentiert mehr als die Hälfte aller im KNF-Raum liegenden Kommunen bzw. etwa 85 % der hier lebenden Einwohner:innen. „Zentrenentwicklung und Innenstadtstärkung“ wurde als Jahresthema 2022 beschlossen.
ulrike.engelke@complangmbh.de

Lebendige Zentren Berlin: Kurzfilmreihe “Klima”

Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmaßnahmen sind nicht nur Fördervoraussetzung der Städtebauförderprogramme des Bundes und der Länder, sie sind selbstverständlicher Bestandteil einer Vielzahl geförderter Maßnahmen zur Qualifizierung, von Gebäuden oder des öffentlichen Raumes in den Lebendigen Zentren und Quartieren in Berlin. Eine vorerst vierteilige Kurzfilmreihe widmet sich verschiedenen Beispielprojekten in den Berliner Programmgebieten und lässt Expert*innen und lokale Akteur*innen zu Wort kommen – Nachmachen ist erwünscht! theresa-maria.hoehne@complangmbh.de

Hamburg: Gutachten zu Klimaplan und Stadtgestalt

Um die Klimaziele der Freien und Hansestadt Hamburg zu erreichen, sind zunehmend Maßnahmen im (Wohn-)Gebäudesektor erforderlich. Mit dem Gutachten „Klimaplan und Stadtgestalt“ sollen der stadtbildrelevante Wohnbestand in seiner historischen Erscheinungsform geschützt und zugleich die Potenziale für energetische Maßnahmen an Fassade und Dach ermittelt werden. cK untersucht den Hamburger Wohnbestand räumlich und gebietstypologisch, identifiziert Bereiche für energetische Sanierungsmaßnahmen und wo sie ausgeschlossen sind. Ein Dialogprozess mit Vertreter*innen von Land, aus Bezirken, Architektur und Denkmalpflege begleitet das Gutachten. felix.lang@complangmbh.de